My Hair Lady - Haariges
(c) by Susanne Kalb Ich möchte Sie gerne mit dieser Seite in meine ganz persönliche Welt der Haare begleiten. Und wie unschwer zu erkennen ist, kenne ich mich in diesem Genre ziemlich gut aus.


Lange Haare leicht gemacht.
Oder sollte man besser sagen,
gut Ding will Weile haben?

Ich möchte zunächst mitteilen, daß lange Haare reine Geschmackssache sind. Einige mögen es, die anderen wiederum nicht. Jeder sollte so leben wie er sich fühlt; ob mit langen oder kurzen Haaren. Selbstverständlich gehört auch eine Menge Arbeit zur Erhaltung solch langer Pracht. Wem der Kopfschmuck bis zur Ferse reicht, der weiß, wovon ich rede.



Ich bin sozusagen "von Kopf bis Fuß auf Haare eingestellt".


Etwas mehr als 10 Jahre müßte man ausharren, um sich seinen Herzenswunsch, sich selber mal auf die Haare treten zu können, zu erfüllen. Scherzhafterweise gehe ich aber davon aus, daß nicht gerade alle dieses Ziel verfolgen. Zeit, als wichtigstes Standbein für das Wachstum der Haare gesehen, hat sich in unserer modernen Welt leider zum Knappheitsgut entwickelt. Neben täglichem Berufsstress, Familienbetreuung und Schlaf soll man noch Zeit haben, sich um seine Haare zu kümmern? Natürlich! Rasch unter die Dusche, fönen, kämmen, fertig. Jedoch kann ich mir diesen Schnelldurchgang nicht leisten.

Zur frühen Morgenstunde geht es schon los, wenn es heißt, die Gewaltakte, die man nachts seinen Haaren antut, sprich wälzen, drehen, unkontrollierte Bewegungen des Kopfes usw., wieder auszumärzen.
Bei wohlgewachsener Mähne benutzt man am besten eine Haarbürste. Die große Fläche mindert die Gefahr des Ausreißens einzelner Strähnen. Behutsames und stufenweises Bürsten von den Spitzen bis zum Haaransatz ist gefragt. Wenn man die Haare mit ein wenig Wasser zusätzlich anfeuchtet, so lassen sich diese viel besser durchbürsten.
Bei meiner Haarlänge muß man besonders darauf achten, da hier und da kleine Knötchen entstehen. Mit etwas Fingerspitzengefühl ist auch dieses Problem behoben. Ich brauche in der Regel etwa eine viertel Stunde, bis der Kämmvorgang beendet ist. Anschließend binde ich mit einem einfachen Haargummi den Schopf nach oben; damit ist zunächst die Berührung mit dem Boden ausgeschlossen. Nun noch ein kurzer Flechtakt und das Werk ist vollendet. Der Zopf ist nämlich die tauglichste Methode für den Tag.
(c) by Susanne Kalb


Haben Sie Interesse an weiteren "haarigen" Informationen bekommen?

In meinem persönlichem Ratgeber erfahren Sie Tips und Tricks über die Pflege der Haare,
die ich über Jahre hinweg selber anwende.